Historische Informationen zu Judenverfolgungen im arabischen Raum im Kontext vom Palästinakonflikt

Recherche-Aufgabe:

  • Was geschah 1948?
  • Welche Länder und Gebiete umfasste das Osmanische Reich?
  • Welches Volk ist das osmanische Reich? Gibt es das osmanische Reich heute noch?
  • Welches Land übernahm weite Teile des osmanischen Reiches nach dessen Niederlage und verwaltete diese vorübergehend, bevor es sie in die Unabhängigkeit und Freiheit entliess?

Bevölkerung Israels

Israel ist eine gemischte liberale und demokratische Gesellschaft, in welcher Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenleben. 

Juden in der arabischen Welt

Auf Social Media findet man solche Beiträge. Es handelt sich dabei nicht um Fake-Informationen, sondern diese Zahlen zu den Judenvertreibungen sind real und diese Verfolgungen geschehen auch heute.

Korrektur zu einem verbreiteten Falschwissen

Es ist eine sehr weit verbreitete Fehlinformation, dass die Judenverfolgung im arabischen Raum erst mit der Staatsgründung 1948 begann. In der Realität geschahen die Verfolgungen der Juden im arabischen Raum bereits vorher und nahmen durch die Entstehung der Ideologie des Panarabismus (Wikipedia) stark zu.

Viele Zeitdokumente bezeugen Judenvertreibungen bereits in den ersten Jahrzehnten vom 20. Jahrhundert und natürlich auch die zentrale Partnerschaft der Palästinenser mit dem Hitlerregime durch Mohammed Amin al-Husseini, Führer der Palästinenser, der von 1941 bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland lebte, muslimische SS-Truppe für Hitler aufbaute, den Aufbau von Konzentrationslagern im arabischen Raum erlernte und über Palästina die Nazi-Propaganda im arabischen Raum verbreitete. 

Husseini liess jene Menschen in Palästina verfolgen, foltern und ermorden, welche einen Frieden mit ihren jüdischen Mitbewohnern anstrebten. Er führte bis zu seinem Tod im Jahr 1974 den Kampf der Palästinenser gegen die Juden an. Die Fatah, PLO (Palästinensischen Befreiungsorganisation), Jassir Arafat (Präsident von Palästina von 1989 bis 2004, familiär verwandt mit Husseini) und auch die Hamas stehen in der direkten Nachfolge zu Husseinis Ideologie der Judenvernichtung. Die amerikanische Presse nannte Husseini “Mr. Palestine”. Er war somit eine oder gar die zentrale Schüsselfigur für das Schicksal der Menschen in Palästina.

Publikationsjahr: 1929

Tragödie der arabischen Juden (vor 1948)

Noachidische Gebote: Alle Menschen haben eine Chance für das Paradies

Das Judentum ist nicht missionarisch, will niemanden zu seinem Glauben bekehren, weil gemäss dem jüdischen Glauben auch nichtjüdische Menschen ins Paradies kommen können, wenn sie sich ethisch gerecht und fair verhalten und dazu die sieben noachidischen Gebote einhalten, wozu auch Tierschutz (!!!) gehört.

Allerdings beinhaltet dieser Eingang ins Paradies eine religöse Einschränkung: Zu den sieben noachidischen Geboten gehört  auch das Verbot Götzen (Gottesbilder, Götterstatuen) anzubeten, d.h. der Glaube an den einen Gott hinter allem (Monotheismus) ist zwingend für den ewigen Frieden nach dem Tod. Möglicherweise wäre diese Vorstellung jedoch sogar beispielsweise mit dem Hinduismus kompatibel, der hinter den Millionen von Göttern letztendlich auch wieder eine einzige göttliche Kraft und Wesenheit sieht.